By 90Min
October 31, 2017

Gian-Luca Itter gilt ohne Frage als eines der Aushängeschilder der Jugendakademie des VfL Wolfsburgs. Während er in den vergangenen Wochen der Durchbruch in der Bundesliga-Mannschaft gelungen schien, kam er in den letzten Spielen gar nicht zum Einsatz – Cheftrainer Martin Schmidt berief den jungen Akteur nicht mal in den Spieltagskader. Nun hat sich der Schweizer Übungsleiter zu Wort gemeldet.


Sowohl im DFB-Pokal gegen Hannover 96 (1:0) als auch wenige Tage später in der Liga beim FC Schalke 04 (1:1), stand Gian-Luca Itter nicht im Kader des VfL Wolfsburg. In den Wochen zuvor stand der Abwehr-Youngster noch dreimal in der Startelf der Niedersachsen – die Meinungen gingen nicht auseinander: viele hatten gedacht, dass dem 18-Jährigen der Durchbruch in der Autostadt gelungen ist.

Sebastian Widmann/GettyImages

Gian-Luca Itter (r.) im Zweikampf gegen Joshua Kimmich (l.)


Auf Schalke spielte Marcel Tisserand hinten links, Itter musste stattdessen das Treiben vor dem heimischen TV-Gerät beobachten. Zwei Spiele in Serie stand er somit nicht im Kader, was Trainer Martin Schmidt veranlasst, sich zur aktuellen Situation zu äußern. „Wir wollen ihn behutsam heranführen. Es wäre eine Träumerei, wenn man denkt, er kommt rein und spielt 25 Bundesligaspiele durch“, sagt der Coach im kicker. Itter akzeptiere die Situation.

Anstelle dessen werde ihm mittels Videoanalyse aufgezeigt, in welchen Bereichen er noch Nachholbedarf habe. „Er muss in der Robustheit wachsen“, fügt Schmidt an. Der Schweizer Coach ist aber vollkommen überzeugt vom Können des ehemalige Frankfurter Jugendspielers. Schmidt: „Er wird sicher zukünftig diese Position bearbeiten.“ Als weiterer Konkurrent hinten links gilt Yannick Gerhardt. Fakt ist aber: Früher oder später wird sich Itter in der Abwehrkette einen Stammplatz sichern.

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